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	<title>Bernd Geisler. TextFuerText.</title>
	<link>http://www.textfuertext.de</link>
	<description>Text trifft Tiefe</description>
	<pubDate>Wed, 29 May 2013 14:16:10 +0000</pubDate>
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		<title>Kunst im Garten: Mehr als die Summe seiner Teile</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 13:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Bergisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt &#8220;Kunst im Garten&#8221; des Wermelskirchener Ehepaars Monika und Hans Walter Händeler entwickelt sich zu einer Abenteuer-Reise in ihren heimischen Kunst-Kontinent &#8220;Garten&#8221;.
Monika und Hans Walter Händeler machen nicht nur durch die Erfolgsstory ihres Berliner Salons IKASIA von sich reden. Jetzt ergriffen sie die Initiative zu &#8220;Kunst im Garten&#8221; (KiG). Sie luden Freunde, Bekannte, Nachbarn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Projekt &#8220;Kunst im Garten&#8221; des Wermelskirchener Ehepaars Monika und Hans Walter Händeler entwickelt sich zu einer Abenteuer-Reise in ihren heimischen Kunst-Kontinent &#8220;Garten&#8221;.</strong></p>
<p><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/vernissagekig13009-klein.jpg" target="_blank"><img alt="Vernissage KiG 13 009-klein" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/vernissagekig13009-klein-small.jpg" width="225" height="300" /></a><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/vernissagekig13082-klein.jpg" target="_blank"><img alt="Vernissage KiG 13 082-klein" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/vernissagekig13082-klein-small.jpg" width="90" height="71" /></a>Monika und Hans Walter Händeler machen nicht nur durch die Erfolgsstory ihres Berliner Salons IKASIA von sich reden. Jetzt ergriffen sie die Initiative zu &#8220;Kunst im Garten&#8221; (KiG). Sie luden Freunde, Bekannte, Nachbarn und Familienmitglieder<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/vernissagekig13016-klein.jpg" target="_blank"><img alt="Vernissage KiG 13 016-klein" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/vernissagekig13016-klein-small.jpg" width="90" height="67" /></a> ein, sich an einem synergetischen Kunstprojekt zu beteiligen. Jede(r), der wollte, bekam ein Kupferblech, das er nach eigenem Gusto bearbeiten konnte. Die bearbeiteten Kupferbleche montierten die Händelers auf vier Holz-Stelen und ordneten sie in ihrem Garten räumlich zueinander an. Jede Stele zeigt zwölf Bleche.</p>
<p align="center"><strong>Mehrdimensionales Gesamtbild</strong></p>
<p>Und <a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/berndgeisler-wonichtsistherrschtordnung-1.jpg" target="_blank"><img alt="Bernd Geisler-Wo nichts ist herrscht Ordnung" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/berndgeisler-wonichtsistherrschtordnung-1-small.jpg" width="90" height="81" /></a>siehe da: Frei nach Aristoteles zeigt sich ein Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Einzelelemente plus Stelen plus umstellter Raum plus räumliche Anordnung im Gesamtraum des Gartens liefern ein Komplettbild - dreidimensional und vielschichtig.<br />
Und das ist noch nicht alles. Bewegt sich der Betrachter zwischen den Stelen, füllt er den Raum zusätzlich. Durch Blicke, Gesten und Bewegungen werden neue Beziehungen zwischen den Kupferblechen erzeugt, die nur einen flüchtigen Moment lang bestehen können.</p>
<p>Damit wird KiG zu einem Lehrstück über Synergien - erst der Betrachter bringt das Kunstwerk zum Leben, wenn auch nur flüchtig. Nunmehr steht der Mensch im Mittelpunkt. Er bekommt Verantwortung. Es entsteht eine neue künstlerische Identität mit eigener Aussage.<br />
Später werden sicherlich noch das eine und das andere Krabbeltierchen an KiG teilhaben, und auch die Naturkräfte werden sich einmischen.<br />
[Fotos: Händeler]</p>
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		<title>Tod und Trubel beim &#8220;Besuch der alten Dame&#8221;</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/tod-und-trubel-beim-besuch-der-alten-dame/363/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 14:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragen sind die Nahrung der Neugier, Rätsel halten die Spannung. Alles das gab es zuhauf in der Premiere von Dürrenmatts &#8220;Der Besuch der alten Dame&#8221; der Wuppertaler Bühnen. Und noch viel mehr: In der Inszenierung von Sybille Fabian fand sich absurde Lächerlichkeit und zutiefst bewegende Tragik zum Stelldichein. Ganz im Sinne einer &#8220;tragischen Komödie&#8221; - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fragen sind die Nahrung der Neugier, Rätsel halten die Spannung. Alles das gab es zuhauf in der Premiere von Dürrenmatts &#8220;Der Besuch der alten Dame&#8221; der Wuppertaler Bühnen. Und noch viel mehr: In der Inszenierung von Sybille Fabian fand sich absurde Lächerlichkeit und zutiefst bewegende Tragik zum Stelldichein.<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/03-wb-derbesuchderaltendame-foto-u-stratmann.jpg" target="_blank"><img alt="03 WB DER BESUCH DER ALTEN DAME Foto U Stratmann" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/03-wb-derbesuchderaltendame-foto-u-stratmann-small.jpg" width="450" height="299" /></a> Ganz im Sinne einer &#8220;tragischen Komödie&#8221; - Lachen und Weinen vereint, Tod und Trubel nebeneinander auf einer Stufe.</p>
<p>Auf der Bühne des Teo Otto Theaters rollte ein multidimensionales Geschehen ab: Im Raume expressiver Bühnenbilder gesellten sich zu wummernden, verzerrten Elektro-Tönen menschliches Schreien, zuckende, roboterhaft agierende Körper in extremer Kleidung, aufgerissene, lautlose Münder und überzeichnete Figuren. Ein Theaterstück nicht nur der Worte. Und auch nicht nur der Handlung. Zusammen mit der Kulisse überfiel eine kompakte, expressionistische Darstellung mit allen Höhen von Klarheit und Verständnis und allen Tiefen von Wirrwarr und Clownerie die Zuhörer. Die Charaktere auf der Bühne waren keine. Es waren flache, wie aus einer Sperrholzplatte ausgesägte Gestalten. Sie stellten beabsichtigt nur menschliche Typen dar: den Lehrer, den Pfarrer, den Bürgermeister, den Polizisten. So, wie in uns allen Grundformen von Verhaltensweisen stecken. Damit natürlich auch in den Zuschauern. Jung und Alt, Frau und Mann gleichermaßen vertreten. Der Saal bot anfangs ein sehr gut besuchtes Bild, im Laufe der zwei Stunden lichteten sich die Reihen ein wenig. Angesichts eines radikal und kompromisslos umgesetzten Bühnenstücks verständlich.</p>
<p align="center"><strong>Gerechtigkeit für alle?</strong></p>
<p>Geht es im Stück doch sehr viel um Gerechtigkeit. Und die bestimmen wir Menschen am liebsten immer noch für uns selbst. Es ist unser gutes Recht, einer Aufführung beizuwohnen und wieder vorzeitig zu verlassen, sie zu bejubeln oder auch zu verschmähen. Doch wie sieht&#8217;s aus, wenn die eigene Gerechtigkeit zum Maßstab für andere werden soll? Nichts anderes passiert in Dürrenmatts Stück: Die &#8220;alte Dame&#8221;, die nach 45 Jahre ihre Heimatstadt Güllen besucht, sinnt auf Rache. Sie wurde als 17-Jährige von Alfred Ill geschwängert und mithilfe gedungener Zeugen mit Schimpf und Schande aus der Stadt vertrieben. Ihr Kind starb, sie musste sich als Prostituierte verdingen, bis sie den reichsten Mann der Welt heiratete. Als seine Witwe und damit reichste Frau der Welt kommt sie zurück nach Güllen und will ihre Gerechtigkeit: den Tod ihres einstigen Geliebten für die Sanierung der insolventen, dahinsiechenden Stadt mit einer Milliarde. Alfred Ill soll sterben. Das Entsetzen der Bewohner weicht mit der Zeit; zum Schluss entscheiden sich alle, in einer Stadt &#8220;mit Gerechtigkeit zu wohnen&#8221;. Alfred III wird ermordet.</p>
<p align="center"><strong>Kein frenetischer Beifall</strong></p>
<p>Die Interpretationen, die Dürrenmatts Text bietet, sind mannigfaltig. Sybille Fabian kostete sie zusammen mit Herbert Neubecker (Bühne) und Frauke Menzinger (Kostüme) bis zur Neige aus. Jede Szene bot eine Eindrucksgewalt, der sich vermutlich niemand entziehen konnte. Der Klamauk zwischendrin löste Entsetzen und Spannung auf. Manche Rätsel blieben im Dunkeln. Das gesamte Ensemble spielte grandios. Der Beifall war alles andere als artig, stieg allerdings auch nicht in frenetische Höhen auf.<br />
[Foto: Wuppertaler Bühnen - U.Stratmann]</p>
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		<title>Gedanken zu Bilder einer Ausstellung im Amtsgericht Wermelskirchen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 14:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder sollten für sich selbst sprechen. In der aktuellen Werkschau-Ausstellung von Michael Dangel und Herbert Richenzhagen tun sie es. Und zwar ziemlich vehement. So (er)scheint es jedenfalls im Auge des Betrachters.
Da steht er denn, der Bildergucker, Aug&#8217; in Aug&#8217; mit einem Vogel. Besser: mit des Vogels Auge. Es ist nicht zu übersehen. Die Vögel - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bilder sollten für sich selbst sprechen. In der aktuellen Werkschau-Ausstellung von Michael Dangel und Herbert Richenzhagen tun sie es. Und zwar ziemlich vehement. So (er)scheint es jedenfalls im Auge des Betrachters.</p>
<p><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/img11261.jpg" target="_blank"><img alt="IMG11261" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/img11261-small.jpg" width="90" height="137" /></a>Da steht er denn, der Bildergucker, Aug&#8217; in Aug&#8217; mit einem Vogel. Besser: mit des Vogels Auge. Es ist nicht zu übersehen. Die Vögel - exakt, bunt und fordernd - fristen ihr Dasein im Zoo. Der Wermelskirchener Fotograf Herbert Richenzhagen hat sie aufs Korn genommen - oft durch (Zoo-)Gitter hindurch. Und es scheint, als wüssten es diese gefiederten Ausgestellten. Der Truthahn zum Beispiel: Ernst und gefasst, sich seines Amtes an der Wand des Amtsgerichts durchaus bewusst, strahlt Würde aus - wie ein Richter im Talar, fürs Amtsgericht fotografiert. Ist das der neue Direktor? Oder der in Ehr&#8217; und Würden betonierte Staatsanwalt? Tauchen nunmehr in der Phantasie die Gitter auf, hinter die der Truthahn sich vielleicht im Zoo bewegen muss, dann wird das Ganze sogar tragisch. Auf welcher Seite steht der Betrachter? Wo ist vor und wo ist hinter den Gittern? Und wohin wünscht sich ein soeben zu einer Gefängnisstrafe Verurteilter den Richter beim Anblick des Truthahns?</p>
<p>Der Gang durch diese Ausstellung lässt die Gedanken Purzelbäume schlagen - spannender als so manche Gerichtsverhandlung. Es war ein Geniestreich, diese Fotos im Amtsgericht aufzuhängen.<br />
<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/ausstellung.jpg" target="_blank"><img alt="Ausstellung" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/ausstellung-small.jpg" width="225" height="318" /></a>So konkret werden die Druckgrafiken des Remscheiders Michael Dangel im Auge des Betrachters nicht. Jedenfalls nicht auf dem ersten Blick. Der Zweite liefert Überraschungen.</p>
<p>In diesen Grafiken steckt mehr drin als zunächst vermutet. Dangels Bild auf dem Plakat der Ausstellung &#8220;Stadt hinterm Mond&#8221; spielt gleichfalls mit Blick und Sicht. Ist die Stadt, dieser kubistische Haufen glatter Quader und einsamer Straßen, tatsächlich &#8220;hinterm Mond&#8221;? Vielleicht sogar im übertragenen Sinne nicht mehr ganz auf dem Laufenden? Es wird doch nicht etwa Wermelskirchen sein? Mit seinen Schutznetzen vor Rathaus und Bürgerzentrum, die die Sinne vernebeln? Vielleicht ist dieses Bild aber auch ein Symbol der Justitia, die mit dem Licht des Mondes im Rücken der Gerechtigkeit Verlass bietet. Dann wäre es die &#8220;Stadt vor dem Mond&#8221;.</p>
<p>
Vielleicht ist aber auch alles viel zu weit hergeholt, und die ausgestellten Werke sind nichts anderes als bunte, interessante Farbtupfer, die die Besucher des Amtsgerichtes erfreuen sollten. Weil, wie Amtsgerichtsdirektorin Veronika Schlottmann-Thiessen, mittels fein gesponnener Lyrik erläuterte, der Frühling auf sich warten lasse.</p>
<p>
Was auch immer: Ein Besuch dieser Ausstellung lohnt sich. Sie ist zu den Öffnungszeiten des Amtsgerichts geöffnet bis Freitag, 20. Dezember.</p>
<p>
Foto: Plakat der Ausstellung</p>
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		<title>Neues Jazzportal für NRW gestartet</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/neues-jazzportal-fuer-nrw-gestartet/355/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 15:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Portal nrwjazz.net will den kompletten Überblick zum Jazz in Nordrhein-Westfalen bieten. 

Jazz in NRW, das sind: 20 teils hochkarätige Festivals, über 30 Initiativen und zahllose Jazzmusiker auf 170 Bühnen.
&#8220;Und das muss sichtbar gemacht werden&#8221;, sagte Dr. Helmut Stein, Vorstandsvorsitzender des nrwjazz e.V. und selbst Betreiber der kleinen ambitionierten Jazzreihe QQJazz in Hilden.

Konzertkalender, Szene-News, Konzertreviews: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="ruhr" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/ruhr.jpg" width="180" height="250" /></p>
<p>Das Portal <a title="Jazzportal NRW" href="http://nrwjazz.net" target="_blank">nrwjazz.net</a> will den kompletten Überblick zum Jazz in Nordrhein-Westfalen bieten. </p>
<p>
Jazz in NRW, das sind: 20 teils hochkarätige Festivals, über 30 Initiativen und zahllose Jazzmusiker auf 170 Bühnen.<br />
&#8220;Und das muss sichtbar gemacht werden&#8221;, sagte Dr. Helmut Stein, Vorstandsvorsitzender des nrwjazz e.V. und selbst Betreiber der kleinen ambitionierten Jazzreihe QQJazz in Hilden.</p>
<p>
Konzertkalender, Szene-News, Konzertreviews: Pro Tag zählt die Plattform bereits heute rund 400 Besucher.<br />
Alle wichtigen Veranstalter platzieren hier mittlerweile ihre Konzerttermine. Aktuelle Interviews und Berichte bieten Einblick hinter die Kulissen.</p>
<p>
Geplant ist eine Datenbank, die Veranstaltungsorte, Initiativen, Jazzmusiker, Ausbildungs- und Produktionsstätten in Sachen Jazz zentral verwaltet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Veronika Madler - Sopran</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/veronika-madler-sopran/353/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 16:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine klassisch ausgebildete Sängerin? Mit leichter Wuschelmähne, blitzenden, wachen Augen, der Andeutung von Wangengrübchen und das herzerfrischende Lachen eines Menschen, der mitten im Leben steht - so sitzt sie da bei Kamillentee (&#8221;gut für die Stimme&#8221;), spielt mit einem Brillenetui und erzählt und erzählt und erzählt.
Veronika Madler, Sopran, ist nicht auf dem Mund gefallen. &#8220;Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Madler6-k" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/madler6-k-1.jpg" width="200" height="275" />Eine klassisch ausgebildete Sängerin? Mit leichter Wuschelmähne, blitzenden, wachen Augen, der Andeutung von Wangengrübchen und das herzerfrischende Lachen eines Menschen, der mitten im Leben steht - so sitzt sie da bei Kamillentee (&#8221;gut für die Stimme&#8221;), spielt mit einem Brillenetui und erzählt und erzählt und erzählt.<br />
Veronika Madler, Sopran, ist nicht auf dem Mund gefallen. &#8220;Was möchten Sie auf keinen Fall singen?&#8221; Jetzt lächelt sie. &#8220;Bass-Stimme.&#8221; Und dann: &#8220;Ich singe am liebsten Oratorien und Lieder. Aber auch Oper hat was.&#8221; Der Unterschied? Oper liefere die Bühne für ihren Gesang; singe sie aber Lieder, sei sie die Bühne höchstpersönlich.</p>
<p align="center"><strong>Vorliebe für klassische und alte Musik</strong></p>
<p>Spätestens jetzt wird klar: Veronika Madler ist Künstlerin. Durch und durch. Wenn sie singt, lebt sie ihre Musik. Sie geht darin auf, macht sie sich zu eigen, wird zum Lied, zur Arie oder was immer auch ihren Lippen entschwebt. Klassische und alte Musik haben es ihr besonders angetan. Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus in Franken, lebt Veronika Madler seit 2007 zusammen mit ihrer Familie in Wermelskirchen-Rölscheid. Der Liebe wegen zog sie ins Bergische, betont sie. Derzeit hat ihre neun Monate altes Töchterchen Elly Katharina das Sagen. &#8220;Meine Familie ist mein Hafen&#8221;, sagt sie und ihr Ruheort liegt dort in Rölscheid. Es sei eine ideale Gegend. Hier könne sie ausspannen, hier finde sie die Gelassenheit, die sie brauche, um sich auch künstlerisch entfalten zu können. Derzeit unterrichtet sie die Chorklasse des Gymnasiums - 5. und 6. Klassen -, gibt Gesangsunterricht in der Hauptschule und privat. Auch zur musikalischen Begleitung von Hochzeiten und Familienfeiern kann sie gebucht werden.</p>
<p align="center">
<strong>&#8220;Musik ist ein Teil von mir&#8221;<br /></strong></p>
<p>Zu ihren musikalischen Highlights zählen verschiedene Engagements an der Staatsoper Hannover und an der Oper Leipzig. Der Beruf der Sängerin wurde ihr zur Beruf-ung. Damit verbindet sie Leidenschaft und Engagement: &#8220;Musik ist ein großer Teil von mir.&#8221; Und das will sie auch ihren Zuhörern vermitteln. Die Stimmung, die in der Musik steckt, die sie singt - die will sie den Zuhörern vermitteln. Ist sie von der Musik ergriffen - soll es das Publikum auch sein. Könnte sie &#8220;platzen vor Freude&#8221;, so sollen das die Zuhörer ebenfalls mitkriegen. Ihre Begeisterung dafür soll die anderen anstecken; dafür legt sie sich ins Zeug. &#8220;Musik ist wahnsinnig direkt&#8221;, sagt sie, darin stecke etwas Göttliches, Reinigendes, aber auch etwas Fundamentales, Erdiges. Es sei wunderbar, dies immer wieder aufs Neue zu erleben.<br />
Wer das hören möchte, sollte das Konzert des Männerchores Wermelskirchen 1844 (MC 1844) am Sonntag, 8. Dezember 2012, in der Evangelischen Kirche Hünger um 17 Uhr nicht versäumen. Als Gast des Chores wird Veronika Madler vier Lieder zur Musik der &#8220;Terpsichore&#8221;-Gruppe der Musikschule singen.<br />
Veronika Madler im Internet: <a href="http://www.madler.de" target="_blank">www.madler.de</a>.<br />
Foto: Veronika Madler</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Spitze&#8221; - Fortsetzung im Kundenmagazin bestens - Ausgabe Winter 2012 erschienen</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/spitze-fortsetzung-im-kundenmagazin-bestens-ausgabe-winter-2012-erschienen/350/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 15:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spitze - Der Roman]]></category>

		<category><![CDATA[Schreibe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nunmehr sind also die ersten drei Szenen in den letzten Ausgaben des Wermelskirchener Kundenmagazins &#8220;bestens&#8221; erschienen. Den letzten Teil der Szene 3 gibt&#8217;s in der am Freitag, 7. Dezember, erschienenen Ausgabe Winter 2012.
Wer alle auf einem Blick lesen möchte, hier stehen sie zum Download im PDF-Format bereit.
Übrigens enthält diese bestens-Ausgabe auch mein &#8220;Märchen von Wermel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nunmehr sind also die ersten drei Szenen in den letzten Ausgaben des Wermelskirchener Kundenmagazins &#8220;bestens&#8221; erschienen. Den letzten Teil der Szene 3 gibt&#8217;s in der am Freitag, 7. Dezember, erschienenen Ausgabe Winter 2012.<br />
Wer alle auf einem Blick lesen möchte, <a title="Spitze - bis bestens Winter 2012" href="http://TextfuerText.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/Spitze - bis bestens Winter 12.pdf" target="_blank">hier</a> stehen sie zum Download im PDF-Format bereit.</p>
<p>Übrigens enthält diese bestens-Ausgabe auch mein &#8220;Märchen von Wermel, dem Wermelskirchener Wichtel&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gedichte mit Liebe über die Liebe</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/gedichte-mit-liebe-ueber-die-liebe/349/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 11:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Schreibe]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Schreibfreundin Hanne hat eine sehr gelungene Kombination von Fotos und meinem Gedicht &#8220;Der verliebte Dorsch&#8221; ins Netz gestellt:
Fish in love
Das habe ich zum Anlass genommen, das folgende Gedicht hier zu veröffentlichen.
Es ist vor (nicht allzu?) langer Zeit entstanden.
Schnaps und Liebe
Einmal, weiß du noch?, das war so schön,
du öffnet&#8217;st deinen Mund mit Schnaps,
da war&#8217;s um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Schreibfreundin <a title="Hannes Seite" href="http://toffeefee.wordpress.com/" target="_blank">Hanne</a> hat eine sehr gelungene Kombination von Fotos und meinem Gedicht &#8220;Der verliebte Dorsch&#8221; ins Netz gestellt:<br />
<a title="Fish in Love" href="http://toffeefee.wordpress.com/2012/11/01/fish-in-love-der-verliebte-dorsch-von-bernd-geisler/" target="_blank">Fish in love</a></p>
<p>Das habe ich zum Anlass genommen, das folgende Gedicht hier zu veröffentlichen.<br />
Es ist vor (nicht allzu?) langer Zeit entstanden.</p>
<p>Schnaps und Liebe</p>
<p>Einmal, weiß du noch?, das war so schön,<br />
du öffnet&#8217;st deinen Mund mit Schnaps,<br />
da war&#8217;s um mich geschehen.</p>
<p>Der Schnaps, der war so scharf und warm,<br />
deine Lippen mild und weich,<br />
deine Zunge mich gefangen nahm,<br />
oh-oh, da wusst&#8217; ich gleich:</p>
<p>Das geht nicht gut, ich werde nicht zufrieden,<br />
so locker warst du drauf, ein Spiel für dich - nichts Ernstes offenbar,<br />
ich wünsche mir, ich hätte es vermieden<br />
wie der Teufel eine Engelschar.</p>
<p>Vielleicht war ich auch blind vor Liebe,<br />
vielleicht war&#8217;s auch der Alkohol -<br />
so läuft es mit dem süßen Triebe,<br />
jetzt sagst du mir: &#8220;Leb ja bloß wohl!&#8221;</p>
<p>Doch ich brenn&#8217; immer noch und lichterloh,<br />
ein Weihnachtsbaum ist nichts dagegen.<br />
Manchmal denk&#8217; ich, ich wär froh,<br />
hätten Schnaps und seine Spritkollegen<br />
mit einem großen Blitz gezündelt<br />
und uns beide fest gebündelt<br />
in schwarze Asche umgewandelt.</p>
<p>Dann wären wir zwar arg verschandelt,<br />
aber immerhin lägen in der Urne wir als Paar:<br />
auch kein schlechter Traualtar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wermelskirchen - lokale Kunst hautnah</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2012 14:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Bergisches]]></category>

		<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kunstverein Wermelskirchen präsentiert seine 16. Jahresausstellung
Der Herbst ist da. Und damit auch die alljährliche Jahresausstellung des hiesigen Kunstvereins in den Bürgerhäusern an der Eich. Diesmal präsentieren gemäß der in den Räumen ausliegenden Übersicht 27 der 52 aktiven Mitglieder des Kunstvereins insgesamt 41 Werke - im letzten Jahr waren es noch 46 Exponate. Heinz Engels, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kunstverein Wermelskirchen präsentiert seine 16. Jahresausstellung</strong></p>
<p>Der Herbst ist da. Und damit auch die alljährliche Jahresausstellung des hiesigen Kunstvereins in den Bürgerhäusern an der Eich. Diesmal präsentieren gemäß der in den Räumen ausliegenden Übersicht 27 der 52 aktiven Mitglieder des Kunstvereins insgesamt 41 Werke - im letzten Jahr waren es noch 46 Exponate. Heinz Engels, nach wie vor ein Motor des Kunstvereins, zeigte sich zusammen mit dem 1. Vorsitzenden, Bernhard Schulte, mit der Qualität der ausgestellten Werke zufrieden: Sie biete einen &#8220;repräsentativen Querschnitt der im Kunstverein organisierten Künstler&#8221;.<br />
Die Ausstellung ist auch eine Verkaufsausstellung. Wer sich für ein Bild oder eine Skulptur interessiert, kommt ohne die ausliegenden Übersichtblätter nicht aus. Sie enthalten neben den Kontaktdaten des Künstlers auch die Titel und Preise der Werke. In der Nähe der Werke finden sich lediglich die Namen der dazugehörenden Künstler.<br />
<strong>Weit gestreckte Palette künstlerischen Schaffens<br /></strong>Ein flüchtiger Durchgang zeigt: Die von manchem mit hilflosem Schrecken erwartete &#8220;Blumenschau&#8221; blieb aus. Zu bestaunen gibt&#8217;s hautnah gleichwohl nichts Unerwartetes, Revolutionäres, gar Provokantes - von Abstraktem bis zum Gegenständlichen breitet sich eine weit gestreckte, gleichwohl ge<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/bild002-inet.jpg" target="_blank"><img alt="Bild 002-INET" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/bild002-inet-small.jpg" width="225" height="182" /></a>wohnte Palette künstlerischen Schaffens aus. Die gesellschaftliche Rolle von Kunst - Horizonte zu erweitern, über den Tellerrand zu sehen, ungeahnte und ungebahnte Wege zu finden oder aufzudecken - muss jeder Besucher der Ausstellung hier für sich selbst suchen und entdecken. Dabei finden naturgemäß der persönliche Geschmack des Künstlers und der des Betrachters nicht immer zueinander. Eine besondere Nennung einzelner Künstler und ihres Schaffens hieße aus diesem Grunde, die Leistungen der anderen zu schmälern.<br />
Der Besuch der Ausstellung lohnt sich allemal - verschafft er doch Einsicht in Gehirne und Persönlichkeiten von Menschen, deren Zugang zu ihrer künstlerischen (wahren?) Natur durch die Tatsache, Kollege oder Nachbar zu sein, versperrt ist. Da kann einem insgeheim so manches &#8220;Ah-ja!&#8221; á la Loriot über die Lippen kommen - erst recht, wenn der anschließende Blick ins Beiblatt den Titel liefert. Sei&#8217;s drum. Das macht Spaß, und mancher Besucher wird verschämt in seinen Geldbeutel blicken, ob er sich ein Kunstwerk zu Weihnachten noch leisten kann.<br />
Die Ausstellung ist zu sehen in den Bürgerhäusern an der Eich ab sofort bis Sonntag, 4. November, montags bis freitags von 10.30 bis 13.30 Uhr, am Samstag, Sonntag sowie am 1. November von 11 bis 17.30 Uhr.<br />
Das Bild zeigt ein Werk von Gunhild Tillmanns, Titel: &#8220;Es wird Abend und Morgen in der Sahara&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Charlotte Ortmann Trio - Flötenzauber</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 19:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bergisches]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Charlotte Ortmann Trio bot einen zauberhaften Auftakt seiner &#8220;Ride On&#8221; - Release-Tour im Rotationstheater in Remscheid-Lennep.
Jeder weiß: Die Zauberflöte ist von Mozart und nicht von Charlotte Ortmann. Aber am Freitagabend im Rotationstheater lag sie buchstäblich an den Lippen der 27-jährigen Künstlerin. Zum Auftakt der CD-Realease-Tour &#8220;Ride On&#8221; legte das Charlotte Ortmann-Trio eine fantastische Live-Präsentation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Das Charlotte Ortmann Trio bot einen zauberhaften Auftakt seiner &#8220;Ride On&#8221; - Release-Tour im Rotationstheater in Remscheid-Lennep.</strong></p>
<p><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/charlotteortmannrideon5-klein.jpg" target="_blank"><img alt="Charlotte Ortmann ride on 5 - klein" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/charlotteortmannrideon5-klein-small.jpg" width="225" height="149" /></a>Jeder weiß: Die Zauberflöte ist von Mozart und nicht von Charlotte Ortmann. Aber am Freitagabend im Rotationstheater lag sie buchstäblich an den Lippen der 27-jährigen Künstlerin. Zum Auftakt der CD-Realease-Tour &#8220;Ride On&#8221; legte das Charlotte Ortmann-Trio eine fantastische Live-Präsentation des brandneuen Silberlings auf die Bühne. Die rund 40 Zuhörer reagierten begeistert. Für alle Musiker - Charlotte Ortmann (Flöten), Caspar van Meel (Kontrabass, Ebass), Dominic Brosowski (Schlagzeug) und zusätzlich stückeweise der Saxofonist Dirk Grezius - gab es Szenenapplaus. Das gesamte zweistündige Konzert hing nicht ein einziges Mal durch, alle Stücke lieferten eine respektable Bandbreite und bildeten doch die spezielle Charakteristik eines Charlotte-Ortmann-Sounds. Von hohem Wiedererkennungswert, versteht sich.<br />
<strong>Alle Stücke von der Chefin<br /></strong>Darin war alles vorhanden: vom Funky-Start mit rockiger Attitüde über getragener, fast schmachtender Melodie mit gestrichenem Kontrabass hin zu wüst ausuferndem Improvisations-Gedresche. Rhythmen auf den Flügeln spannender Synkopen und sanft fächelnder Regelmäßigkeit gingen dem Publikum in die Beine und ins Gemüt. Alle Stücke hatte die Chefin geschrieben. Charlotte Ortmann moderierte sie im sympathischen Plauderton. Ihre Flötentöne gingen ins Ohr wie ein krabbelnder Tausendfüßler - mit Gänsehautfeeling. Bei vielen Stücken lieferten Bass und Schlagzeug den fundierten Teppich, auf dem sich zunächst das Thema und dann die Soli austoben konnten. Spannung lag in der Luft, wenn Saxofon und Flöte zum Duell antraten und sich zuweilen eine Pause mit blitzenden Unisono-Passagen gönnten. Die Arrangements waren so abgestimmt, dass Bass und Schlagzeug in einer Reihe mit Flöte und Saxofon standen.<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/charlotteortmannrideon8-klein.jpg" target="_blank"><img alt="Charlotte Ortmann ride on 8-klein" align="right" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/charlotteortmannrideon8-klein-small.jpg" width="225" height="162" /></a><br />
<strong>Traumhaftes Schlagzeugsolo<br /></strong>Dominic Brosowski lieferte dazu seinen unverwechselbaren Anstrich. Sein Solo - bereits im zweiten Stück - war ein Erlebnis für sich: Beginn mit gedrücktem, zart-rauschenden Wirbel auf der Snaredrum, leise schleichend, irgendwie heimtückisch wie eine hungrige Löwin im Gras. Dann mehr Trommeln und Becken, es wird lauter, schwellend-dynamisch, vertrackter, aggressiver, mit stetig ansteigender Vehemenz. Auf dem Höhepunkt zittern Metall und Fell vor jedem Schlag und erwarten ihn doch sehnsüchtig; die Bassdrum wummert auf der Eins. Alles klingt und scheppert mit, ohne dass die Charakteristik des Stückes den dröhnenden Bach runter geht. Herrlich. Ähnlich legte sich Caspar van Meel auf seinem Kontrabass im Stück &#8220;Entfernung&#8221; ins Zeug. Wunderbar zu hören, was aus einem dicken Bass herauszuholen ist. Doch auch hier spielte Aristoteles mit: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Ein stimmiges und harmonisches Konzert der gesamten Band. &#8220;Ride On&#8221; - &#8220;Weiter so!&#8221;<br />
[Fotos: Nico Hertgen] Info: <a title="HomePage Charlotte Ortmann" href="http://www.charlotteortmann.de" target="_blank">www.charlotteortmann.de</a> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Herbst ist da!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 14:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Schreibe]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn&#8217;s für den Frühling ein Gedicht gibt, soll auch der Herbst nicht zu kurz kommen. Ich habe tatsächlich zwei auf Lager - ein Schelm ist, wer sich dabei persönlich angesprochen fühlt &#8230;
Der Herbst
Der Herbst, er kam mit Sturm und Eile
und ließ den Sommer einfach stehn,
sie seufzte und geriet in Langeweile,
er seufzte auch und nahm Arsen.

Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn&#8217;s für den <a title="Frühlingsgedicht" href="http://www.textfuertext.de/index.php/der-fruehling-ist-da/319/" target="_blank">Frühling</a> ein Gedicht gibt, soll auch der Herbst nicht zu kurz kommen. Ich habe tatsächlich zwei auf Lager - ein Schelm ist, wer sich dabei persönlich angesprochen fühlt &#8230;</p>
<p>Der Herbst</p>
<p>Der Herbst, er kam mit Sturm und Eile<br />
und ließ den Sommer einfach stehn,<br />
sie seufzte und geriet in Langeweile,<br />
er seufzte auch und nahm Arsen.</p>
<p>
Zum Herbstanfang</p>
<p>Sieben Monate, so lang,<br />
gab&#8217;s in der Liebe Sturm und Drang,<br />
darüber wurd&#8217; ich beinah&#8217; krank;<br />
jetzt is<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/bild008-klein.jpg" target="_blank"><img alt="Bild 008-klein" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/09/bild008-klein-small.jpg" width="90" height="120" /></a>t ihr Ofen aus: oh Gott sei Dank.</p>
<p>Doch neues Unheil schwant mir jetzt,<br />
neue Mädels eilen her in Saus und Braus.<br />
Bin ich noch immer tief verletzt?<br />
Wär&#8217; schade eigentlich: Dann wär&#8217; der Spaß jetzt aus.</p>
<p>Sie sollen kommen, meinetwegen,<br />
mit Blumen und Lebkuchenherz.<br />
Will&#8217; keinen Grund, mich noch mal aufzuregen,<br />
niemals wieder Abschiedsschmerz!</p>
<p>Ich seh&#8217; es fortan cool<br />
und nehme es gelassen,<br />
die Liebe ist kein Feuerstuhl,<br />
sie wird stets irgendwann verblassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Thriller &#8220;Spitze&#8221; in Arbeit</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/neuen-thriller-spitze-begonnen/337/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 20:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spitze - Der Roman]]></category>

		<category><![CDATA[Das Buch Deborah]]></category>

		<category><![CDATA[Der geschmackvolle Tod]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im dritten Teil der Trilogie um Kriminalhauptkommissar Dr. Saupe und Deborah Goldmann geht es um Raffgier, Rausch und Rache.
Nach &#8220;Das Buch Deborah&#8221; und &#8220;Der Geschmackvolle Tod&#8221; geht&#8217;s jetzt in &#8220;Spitze&#8221; um alles!
Wer auf den Geschmack kommen möchte: Hier gibt&#8217;s die ersten beiden Szenen als PDF zum Download.
Im Wermelskirchener Kundenmagazin Bestens finden sich die beiden Szenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im dritten Teil der Trilogie um Kriminalhauptkommissar Dr. Saupe und Deborah Goldmann geht es um Raffgier, Rausch und Rache.</strong></p>
<p>Nach <a title="Das Buch Deborah" href="http://www.textfuertext.de/index.php/neu-das-buch-deborah/237/" target="_blank">&#8220;Das Buch Deborah&#8221;</a> und <a title="Der geschmackvolle Tod" href="http://www.textfuertext.de/index.php/der-geschmackvolle-tod-ueberall-im-buchhandel-erhaeltlich/227/" target="_blank">&#8220;Der Geschmackvolle Tod&#8221;</a> geht&#8217;s jetzt in &#8220;Spitze&#8221; um alles!</p>
<p>Wer auf den Geschmack kommen möchte: <a title="Spitze - Szene 1 und 2" href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/07/Spitze%20-%20Szene%201%20und%202.pdf" target="_blank">Hier</a> gibt&#8217;s die ersten beiden Szenen als PDF zum Download.</p>
<p>Im Wermelskirchener Kundenmagazin <a title="Kundenmagazin Bestens" href="http://www.facebook.com/magazin.bestens" target="_blank">Bestens</a> finden sich die beiden Szenen in den Ausgaben Frühling 2012 und Sommer 2012 jeweils auf der letzten Seite.</p>
<p>&#8220;Spitze&#8221; soll in diesem Jahr erscheinen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ed Partyka - Songs of Love Lost</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/ed-partyka-songs-of-love-lost/336/</link>
		<comments>http://www.textfuertext.de/index.php/ed-partyka-songs-of-love-lost/336/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 14:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieder wie die Liebe
Ed Partyka lässt mit seiner Bigband Songs vom Stapel, die stets für eine Überraschung gut sind. Wie die Liebe.
&#8220;Songs of Love Lost&#8221; - Lieder verlorener Liebe enthält dem Titel nach dieses Album des (Big-)Bandleaders Ed Partyka. Die Namen der einzelnen Stücke passen wie die Tränen zum Liebeskummer: Erst ist die Frau in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Lieder wie die Liebe</strong></p>
<p><strong>Ed Partyka lässt mit seiner Bigband Songs vom Stapel, die stets für eine Überraschung gut sind. Wie die Liebe.</strong></p>
<p><img alt="Ed-Partyka-2-Booklet-web" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/ed-partyka-2-booklet-web.jpg" width="265" height="263" />&#8220;Songs of Love Lost&#8221; - Lieder verlorener Liebe enthält dem Titel nach dieses Album des (Big-)Bandleaders Ed Partyka. Die Namen der einzelnen Stücke passen wie die Tränen zum Liebeskummer: Erst ist die Frau in Schwierigkeiten, und zwar viel zu schnell. Danach gibt&#8217;s statt trauter Zweisamkeit nur noch einsame Gedanken, dann herrscht Schweigen. Aber aus dem Kopf geht die Liebe doch nicht raus; die Seufzer über die &#8220;one and only&#8221; Liebe werden lauter, und schließlich hat der Mann den Ärger. Ed Partyka scheint es zu wissen. Der Bassposaunist, Tubist, Komponist, Arrangeur erblickte das Licht 1967 in Chicago. So manche (musikalische) Stationen hat er bereits passiert. Seit 2006 lehrt er als Professor für Jazz Theorie, Komposition und Arrangement in Graz. Er spielte in jeder Menge renommierter Bigbands und Ensembles.</p>
<p align="center"><strong>Kein Stück wie das andere.</strong></p>
<p>Und so will bei den Stücken dieses Albums keine gefühlsduselige Schwermut aufkommen. Selbstredend auch keine überbordende Ausgelassenheit. Eher rationale Gespanntheit nach dem Motto: &#8220;Und das von einer Bigband?&#8221; So wie die Liebe stets für Überraschungen gut ist, ist auch hier kein Stück wie das andere. Das liegt sehr viel an Ed Partykas Arrangements und am faszinierenden Gesang von Efrat Alony. Zwei Jahre habe die Produktion dieser CD gebraucht, schreibt sie auf ihrer Homepage <a href="http://www.alony.de" target="_blank">www.alony.de</a>. Schweiß und (vielleicht sogar auch echte) Tränen haben sich gelohnt. Herausgekommen ist ein ungewöhnliches, aber ungemein interessantes und kreatives Bigband-Jazz-Album, bei dem einzig das erste &#8220;Woman Trouble&#8221; mit normalen Hörgewohnheiten flirtet. Beim Rest ist durchaus konzentriertes Zuhören angesagt. Dann erschließen sich einem subtile und raffinierte Feinheiten um so mehr, je öfter das Album aufgelegt wird. Und dann kann es tatsächlich wie bei der Liebe sein: Lässt man bei den ersten Herausforderungen nicht die Ohren hängen, kommt es doch noch zu einem guten Ende.</p>
<p>Ed Partyka - Songs of Love Lost</p>
<p>Gesang: Efrat Alony<br />
Gastmusiker</p>
<p>1. Woman Trouble 7:51<br />
2. All Too Soon 10:17<br />
3. And Then I Think Of You 12:06<br />
4. Song Shir 9:59<br />
5. Silent Seekers 9:42<br />
6. You Go To My Head 6:39<br />
7. My One And Only Love 6:44<br />
8. Man Trouble 11:38<br />
Gesamtzeit: 41:52</p>
<p><a href="http://www.edpartyka.com" target="_blank">www.edpartyka.com</a><br />
Photografie: Carola Schmidt<br />
Artwork: <a href="http://www.designladen.com" target="_blank">www.designladen.com</a><br />
<a href="http://www.monsrecords.de" target="_blank">www.monsrecords.de</a><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/ab91279d1ace486c8456961a1c0691ca" width="1" height="1" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Aufstand im Doppelbett&#8221; funktioniert nur zu zweit</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/aufstand-im-doppelbett-funktioniert-nur-zu-zweit/334/</link>
		<comments>http://www.textfuertext.de/index.php/aufstand-im-doppelbett-funktioniert-nur-zu-zweit/334/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 19:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tina Teubner amüsierte nicht nur Frauen
Das typische Instrument für die Kabarettistin, Musikerin und Chansonnette Tina Teubner? Die singende Säge. Nicht, weil die Teubner dieses Instrument selbstredend beherrscht wie ihre Violine. Nein. Weil die Zacken der Säge einem Haifischgebiss gleichen. Und weil Tina Teubners zunächst harmlosen Texte mit einem Zack so bissig werden können, dass jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tina Teubner amüsierte nicht nur Frauen</strong></p>
<p>Das ty<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/aufstandplakatphoto.jpg" target="_blank"><img alt="aufstandplakatphoto" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/aufstandplakatphoto-small.jpg" width="90" height="127" /></a>pische Instrument für die Kabarettistin, Musikerin und Chansonnette Tina Teubner? Die singende Säge. Nicht, weil die Teubner dieses Instrument selbstredend beherrscht wie ihre Violine. Nein. Weil die Zacken der Säge einem Haifischgebiss gleichen. Und weil Tina Teubners zunächst harmlosen Texte mit einem Zack so bissig werden können, dass jedes Haifischgebiss dazu nur grinsen kann.<br />
Tina Teubner setzt so bereits zu Anfang ihres Programms &#8220;Aufstand im Doppelbett&#8221; Maßstäbe. Sie kokettiert mit ihren 1,62 Metern Körperlänge und singt: &#8220;Ich bin so klein, weil ich beim Küssen den Himmel sehen will; ich lege still den Kopf in meinen Nacken, … und du guckst in Hundekacke(n).&#8221; So kriegen die Männer während des ganzen schönen Abends in der Katt ihr Fett weg. Und - es ist kaum zu glauben - auch die Männer scheinen es zu genießen. Vielleicht weil Teubners derzeitiger Lebenspartner Ben Süverkrüp mit auf der Bühne sitzt und sie sehr erfolgreich am Piano unterstützt? Wer während des Programms nicht nur Tina im Blick hat, sondern zuweilen auch Ben beobachtet, der stellt schnell fest: Ohne ihn wär&#8217;s nur halb so schön. Ben sitzt da, spielt himmlisch Klavier, schaut ihr zu, macht auch schon mal den Souffleur, lächelt vor sich hin und genießt (auch) seine Tina. Da kann sie noch so böse sein wie: &#8220;Vor acht Jahren ist das Glück in Form meines Mannes zur Tür hereingekommen - mein Mann ist immer noch da.&#8221; Oder diesem virtuellen Klischee-Prachtstück &#8220;dialektisch&#8221; - also im schlechtesten Hessisch - die Leviten lesen.</p>
<p align="center"><strong>Gegenseitiges Verständnis<br /></strong></p>
<p>Der genießende Mann lächelt und schweigt. Er kann sich schon auf seinen Samstagvormittag im Baumarkt freuen und neue Holzverkleidungen aussuchen. Weiß er doch - und das hat uns Tina verschwiegen - dass sie dann endlich ungestört durch ein schwedisches Möbelhaus stromern kann, um die Wohnung mit noch mehr &#8220;praktischen&#8221; Staubfängern auszustatten, die er dann wiederum baumarktmäßig verkleiden kann. Und wenn Tina und Ben während eines vermeintlichen Paar(ungs)-Streits beide gleichzeitig und exakt übereinstimmend übereinander herfallen, dann steckt darin sehr viel gegenseitiges Verständnis. Und das spürten auch die anwesenden Männer, die zu dieser Ladies Night mitgehen mussten. So legte unvermittelt ein Mann den Arm um seine Partnerin, die eher das Gegenteil der von der Teubner verspotteten, vom Brottrunk genährten Reformhausverkäuferin verkörperte.<br />
Und deswegen, liebe Tina Teubner, haben wir Männer auch das Programm genossen. Weil ein Aufstand im Doppelbett bedeutet, dass darin zwei liegen. Und wir schauen beim Küssen nicht auf Hundekacke. Wir schauen beim Küssen in die Augen der Frau, die dank uns den Himmel sehen kann.<br />
Auftritt: Wermelskirchen, Kattwinkelsche Fabrik, Samstag, 28. April, 2012<br />[Photo: Tina Teubner]<br />
<a href="http://www.tinateubner.de" target="_blank">www.tinateubner.de</a><img alt="" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3704f0d8eb55407cbbf6bb589066b381" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ralph Kiefer - The Soul Session: one</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/ralph-kiefer-the-soul-session-one/331/</link>
		<comments>http://www.textfuertext.de/index.php/ralph-kiefer-the-soul-session-one/331/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 18:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Süßer Senf und Sommerabendwind
1967 brachte der Soulsänger Arthur Conley seinen Hit &#8220;Sweet Soul Music&#8221; unters Volk. &#8220;Süßer&#8221; Soul? Das ist wie süßer Senf - erst zuckrig und gemütlich, dann scharf und anregend. Gleichwohl Geschmackssache. &#8220;Soul Music&#8221; muss sich stets die Frage gefallen lassen: Wo steckt er denn, der Soul? Machen es die musikalischen Rosinen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Süßer Senf und Sommerabendwind</strong></p>
<p>1967 brachte der Soulsänger Arthur Conley seinen Hit &#8220;Sweet Soul Music&#8221; unters Volk. &#8220;Süßer&#8221; Soul? Das ist wie süßer Senf - erst zuckrig und gemütlich, dann scharf und anregend. Gleichwohl Geschmackssache. &#8220;Soul Music&#8221; muss sich stets die Frage gefallen lassen: Wo steckt er denn, der Soul? Machen es die musikalischen Rosinen, die Schärfe des Funk, oder ist es das berühmte &#8220;Feeling&#8221; der Musiker - Phrasierung, Rhythmus und zündende, zuckrige Melodien? Es ist alles und gar nichts; der Soul ist einfach da, und jeder muss ihn für sich selbst entdecken. Wie ein kitschiger Sommerabendwind, der manche kalt lässt, andere zum Frösteln bringt und wieder andere zum Schmelzen. Ralph Kiefers Album &#8220;The Soul Session: <a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/cover1.jpg" target="_blank"><img alt="Cover 1" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/cover1-small.jpg" width="225" height="225" /></a>one&#8221; hat Sommerabendwind-Funktion. Mit allen Facetten. Der Song &#8220;Underneath&#8221; zeigt es. Er ist bezeichnend für das gesamte Album. &#8220;Underneath&#8221;: Das heißt hier &#8220;irgendwie da unten&#8221;, dort, wo es nicht sofort sichtbar ist. Und dort wird&#8217;s interessant. &#8220;The power that you have is underneath your skirt&#8221;, singt Karl Frierson mit einer Stimme, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen kann. Klar, dass das Zwischenmenschliche bei der &#8220;Soul Music&#8221; eine gewichtige Rolle einnimmt, wie im Leben sowieso.</p>
<p align="center"><strong>Geht unter die Haut</strong></p>
<p>Richtig interessant wird etwas immer dann, wenn es etwas zu entdecken gibt. Der Jazzpianist, Bandleader und Komponist Ralph Kiefer hat viel Soul in diesem Album untergebracht. Weit vorbei am herkömmlichen, abgelutschten, weich gespielten Mainstream. Deswegen wird er es so genannt haben. Dieser Soul - wo immer er auch steckt - ist cool, hat Power, geht unter die Haut, reizt den Intellekt, plätschert auch mal vorbei, winkt herüber, streichelt und provoziert. Süßer Senf und Sommerabendwind gleichzeitig. Gut geeignet für das Zwischenmenschliche. Es gibt viel zu entdecken auf diesem Album. Vor allem aber: Soul.</p>
<p>Ralph Kiefer The Soul Session: one<br />
featuring Anaj, Bajka, Declaime &amp; De-Phazz-Singer Karl Frierson</p>
<p>1. Struggles &amp; Blessings Feat. Bajka 4:36<br />
2. Root Down Feat. Kay Fischer 3:21<br />
3. Soul Desire Feat. Karl Frierson 6:03<br />
4. S.O.S. Suite - Intro 1:34<br />
5. S.O.S. Suite - S.O.S. Feat. Declaime 4:32<br />
6. S.O.S. Suite - Take Off And Fly 6:56<br />
7. S.O.S. Suite - Coming Home 3:57<br />
8. Yeahyeahyeah 1:52<br />
9. Woman And Man Feat. Anaj 6:10<br />
10. Underneath Feat. Karl Frierson 4:45<br />
11. Hamjam (Tofu Mix) 5:48<br />
12. Light My Fire 5:10<br />
13. Horse With No Name Suite - Desert Intro 3:01<br />
14. Horse With No Name Feat. Karl Frierson 4:39<br />
15. Horse With No Name Suite - Out Of The Rain 3:09<br />
Gesamtlänge 65:03</p>
<p>Cover Foto: Irene Zandel<br />
Artwork: Thomas Heisecke / Neue Sachlichkeit<br />
<a href="http://www.ralphkiefer.com" target="_blank">www.ralphkiefer.com</a><br />
<a href="http://www.agogo-records.com" target="_blank">www.agogo-records.com</a><img alt="" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/32382411618f4baf954cbd863436f538" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Quadro Nuevo &#8220;in Concert&#8221; - fast wie im Studio</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/quadro-nuevo-in-concert-fast-wie-im-studio/328/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 18:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo auf einem Album &#8220;in Concert&#8221; draufsteht, sollte &#8220;live&#8221; drin sein. Das aktuellste Album des Quartetts &#8220;Quadro Nuevo&#8221; ist betitelt &#8220;in Concert&#8221;. Das ist offenbar für die vier Musiker nicht dasselbe wie &#8220;live&#8221;. &#8220;Fresh from the stage&#8221; (frisch von der Bühne), heißt es im Klappentext der CD. Die Bühne befand sich im Lustspielhaus München des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo auf einem Album &#8220;in Concert&#8221; draufsteht, sollte &#8220;live&#8221; drin sein. Das aktuellste Album des Quartetts &#8220;Quadro Nuevo&#8221; ist betitelt &#8220;in Concert&#8221;. Das ist offenbar für die vier Musiker nicht dasselbe wie &#8220;live&#8221;. &#8220;Fresh from the stage&#8221; (frisch von der Bühne), heißt es im Klappentext der CD. Die Bühne befand sich i<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/cover-1.jpg" target="_blank"><img alt="Cover" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/cover-1-small.jpg" width="225" height="168" /></a>m Lustspielhaus München des Jahres 2011. Das Album sei während vier Live-Aufnahmen dort aufgenommen worden. &#8220;Frisch&#8221; allerdings ist etwas anderes. Natürlich, Quadro Nuevo spielen über jeden Zweifel erhaben. Keine Frage: Ob im Studio, ob auf der Bühne - sie können es.</p>
<p><strong>Kein Leben im Zuschauerraum</strong></p>
<p>Doch dieses &#8220;Live&#8221;-Album transportiert seelenlose Studio-Atmosphäre, wie es angesichts der Klasse des Quartetts nicht zu erwarten ist. Selbst der Beifall nach den Stücken &#8220;Canzone della Strada&#8221; - hier sogar zusätzlich mitten im Stück nach Percussion-Solo - sowie &#8220;Miserlou&#8221; und &#8220;Paprika&#8221; wirkt fehl am Platze. Er klingt wie nachträglich reingeschnitten. Dazwischen keine(!) Ansage, kein Räuspern, kein Stühlerücken, (fast) kein Leben im Zuschauerraum - nichts. Eine stürmisch geforderte Zugabe? Muss erraten werden.<br />
Jeder, der Quadro Nuevo schon mal quicklebendig auf der Bühne erlebt hat - zum Beispiel in der Kattwinkelschen Fabrik in Wermelskirchen -, weiß, wozu dieses Quartett fähig ist. Da wackelt, wenn es sein muss, die Bühne, da schlägt die Phantasie Purzelbäume. Die durch die Musik erzeugten Bilder im Kopf erstrecken sich von Okzident bis Orient und noch viel weiter. Es kommt alles zutage, was irgendwie klingt. Und das Publikum geht angesichts dessen mit. Es kann gar nicht anders, als sich zu bewegen. Rhythmisches Stampfen bearbeitet den Fußboden, das (Mit-)Klatschen der Hände bei Szenenapplaus ertönt aus jeder Ecke, und gigantisches Gejohle am Ende eines Stückes feuert die Musiker an, noch eins draufzulegen. Nichts von alledem ist auf diesem Album zu hören. Zwar wird niemand daran zweifeln, dass dieses Album Quadro Nuevo &#8220;in Concert&#8221; zeigt, aber es wirkt merkwürdig steril. Da bietet die DVD &#8220;Grand Voyage&#8221; mit einem visuellen Konzertmitschnitt ungleich mehr.</p>
<p>Mulo Francel: Saxophone, Klarinetten<br />
D.D. Lowka: Kontrabass, Perkussion<br />
Andreas Hinterseher: Akkordeon, Vibrandoneon, Bandoneon<br />
Evelyn Huber: Harfe, Salterio</p>
<p>01. Tu vuo&#8217; fa&#8217; l&#8217;Americano - 4:33 (Carosone)<br />
02. Giovanni Tranquillo - 5:01 (Lowka)<br />
03. Luna Rossa - 3:19 (Matassa/Vian)<br />
04. Sultana - 5:27 (Quadro Nuevo)<br />
05. Canzone della Strada - 5:11 (Francel)<br />
06. Paroles, Paroles - 5:43 (Ferrio)<br />
07. Miserlou - 5:58 (trad./Arr.: Quadro Nuevo)<br />
08. Prinzessin Josefina - 6:13 (Hinterseher)<br />
09. El Choclo - 6:00 (Villoldo, Arr. Quadro Nuevo)<br />
10. Susannata - 5:38 (Francel)<br />
11. Cancao do Mar - 7:03 (Trindade)<br />
12. Paprika - 5:53 (Francel)<br />
13. Gracias a la Vida - 4:20 (Parra Sandoval)<br />
14. Für mich soll`s rote Rosen regnen - 3:11 (Hammerschmid)<br />
Gesamtlänge 73:38</p>
<p><a href="http://www.quadronuevo.de" target="_blank">www.quadronuevo.de</a><br />
Cover: Mike Meyer<br />
Label: <a href="http://www.glm.de" target="_blank">www.glm.de</a> Fine Music<img alt="" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/5a76cfd842e44902aa80a360888eb3a1" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Oliver Maas Trio - &#8220;liegend&#8221; liefert Lähmung</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oliver Maas Trio - &#8220;liegend&#8221;
Zwölf Jazz-Stücke, eines fast schöner als das andere: Ruhig, elegisch, subtil, fein, zart und was einem sonst noch an beschreibenden Adjektiven einfallen mag, geleiten den Hörer hinweg aus dem grauen Alltag hinein ins bunte, sanft geschwungene eigene Traumland. Gespickt mit Elfen, Feen und allerlei wundersamen, gleichwohl gar anmutig anzuschauenden Wesen. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Oliver Maas Trio - &#8220;liegend&#8221;</strong></p>
<p>Zwölf Jazz-Stücke, eines fast schöner als das andere: Ruhig, elegisch, subtil, fein, zart und was einem sonst noch an beschreibenden Adjektiven einfallen mag, geleiten den Hörer hinweg aus dem grauen Alltag hinein ins bunte, sanft geschwungene eigene Traumland. Gespickt mit Elfen, Feen und allerlei wundersamen, gleichwohl gar anmutig anzuschauenden Wesen. Wer solche schwülstigen Worte mag, dem wird auch dieses Album gefallen. Nicht, dass es kitschig klingt. Es ist eher spärlich, gleichwohl raffiniert konstruiert.</p>
<p align="center"><strong>Wer hört, wer spielt &#8220;liegend&#8221;?</strong></p>
<p><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/cdhuelle.jpg" target="_blank"><img alt="cdhuelle" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/cdhuelle-small.jpg" width="225" height="173" /></a>Es ist die Atmosphäre dieses Albums, die beeindruckt und beein-drückt. Und zwar je nach Stimmung des Hörers. War er vorher auf hundertachtzig, nähert sich sein Puls anschließend gefährlich der Niedrigblutdruckuntergrenze. Und schwebte er vor dem Hören des Albums leichtfüßig von dannen, dann befindet er sich &#8220;liegend&#8221; jetzt im Koma. Vielleicht daher der kryptische Titel &#8220;liegend&#8221;? Dass die exzellenten Jazzer die Titel im Liegen eingespielt haben, scheint schwerlich möglich. Also kann es nur die Wirkung auf die Genießer dieser subtilen Kleinode eines Cool Jazz, getragen von Piano, Bass und Drums, beschreiben. Sei&#8217;s drum. Egal, wovon sich Oliver Maas bei der Titelgebung hat inspirieren lassen, das Album trägt an der bleischweren Bürde des Guten zu viel. Nur ein Stück - &#8220;techeles&#8221; - bringt Schwung in die auf Halbmast wehenden Lider, die anderen, hintereinander weg gespielt, eignen sich höchstens als Ausgleichs-Hintergrundmusik für ein besonders feuriges Stelldichein. Einzeln genossen sind sie dagegen genau die richtige Dröhnung, um mit sanften Bildern im Kopf kontemplativ hinwegzusegeln.</p>
<p>Und hier noch ein paar spontane, am Karfreitag verfasste Zeilen, während &#8220;liegend&#8221; ablief:</p>
<p>&#8220;Liegend&#8221; auf dem Sofa hörte ich<br />
des Albums schöne Melodei,<br />
da überkam&#8217;s mich liederlich<br />
wie durch des Schlafes milde Arzenei:<br />
Ach du cooles, dickes Ei!</p>
<p>
Oliver Maas - Piano<br />
David Andres - Kontrabass<br />
Patrick Hengst - Schlagzeug</p>
<p>1 länder und ränder 4:30<br />
2 nils 3:55<br />
3 im grund 6:00<br />
4 von hinten nach vorn 4:32<br />
5 weihmorgen 3:44<br />
6 techels 1:40<br />
7 mirakel 6:05<br />
8 liegend 4:25<br />
9 schmatterlock 4:27<br />
10 phasen 3:50<br />
11 endlos 1:53<br />
12 der kleine däumling 2:08</p>
<p>Gesamtlänge 47:11</p>
<p><a href="http://www.olivermaas-musik.de" target="_blank">www.olivermaas-musik.de</a><br />
Label: <a title="label" href="http://jazzsick.com" target="_blank">jazzsick.com</a><br />
Cover-llustration: Mert Akbal<img alt="" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/898f06daa56f435eb87eede92f16126c" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Musik aus Myanmar - ein Geheimnis für westliche Ohren</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/musik-aus-myanmar-ein-geheimnis-fuer-westliche-ohren/322/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 11:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Faszinierend - ein Ausdruck für ein ganzes Konzert. Das Publikum im Remscheider Teo Otto Theater reagierte nach dem Auftritt des Aye Su Kyaw Trio aus Myanmar (auch Birma oder Burma) interessiert. Ein Zeichen dafür, dass das Repertoire des Trios zwar nicht den Kopf erreicht, dafür aber um so mehr mit seinem fernöstlichen Charme die Gefühle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Faszinierend - ein Ausdruck für ein ganzes Konzert. Das Publikum im Remscheider Teo Otto Theater reagierte nach dem Auftritt des Aye Su Kyaw Trio aus Myanmar (auch Birma oder Burma) interessiert. Ein Zeichen dafür, dass das Repertoire des Trios zwar nicht den Kopf erreicht, dafür aber um so mehr mit seinem fernöstlichen Charme die Gefühle verzaubert hatte. So manche(r) wollte wissen, wie die Töne zustande kamen, die Aye Su Kyaw ihrer birmanischen Bogenharfe Saung Gauk entlockte. Auch die Machart der synchron zur Harfe gestimmten sechs Trommeln interessierte. Pat Waing schlug auf ihnen vollständige Melodien - zum Teil in atemberaubender Geschwindigkeit. Der Dritte im Bunde war Ko Kyaw Myo, zuständig für Rhythmus und Tempo. Er schlug abwechselnd auf einem kleinen Holzklotz und einem noch kleineren Becken.<br />
<strong><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/ayesukyawimg-44981000.jpg" target="_blank"><img alt="Aye Su Kyaw IMG 4498 1000" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/ayesukyawimg-44981000-small.jpg" width="225" height="190" /></a>Das Lächeln der Aye Su Kyaw</strong><br />
Während des Konzerts waren die Leute aufs Zuhören und Zusehen angewiesen. Die Musiker waren ohne ein einziges gesprochenes Wort auf der Bühne erschienen. Und ohne dasselbe verschwanden sie auch wieder. Keine Ansage, keine Erklärung - nichts. Dafür ein Lächeln. Aye Su Kyaw war vermutlich mit ihrem Lächeln geboren worden. Es war keine Maske, weder aufgesetzt noch eingegraben, es war einfach da. Sie spielte mit diesem Lächeln, riss dabei die Augen auf, schaute ihre Zuhörerschaft an, sang und zupfte - eben faszinierend. Pat Waing trommelte teilweise unisono die für unser Gehör komplizierten Melodien mit. Und wenn er sein anderes Instrument, die Flöte Khlui, blies, dann steigerte sich die Intensität der Harfentöne um ein Vielfaches. Geschwindigkeit und Taktarten variierten mitten im Lied. Zuweilen klang es, als hätte Ko Kyaw Myo daneben geklopft. Mitnichten. Er kehrte nach dem Konzert zurück. Er hatte offensichtlich das Interesse der Zuhörer am Instrumentarium bemerkt und beantwortete Fragen auf Englisch. Natürlich lächelte auch er.<br />
<strong>Wie Wind durchs Glockenspiel</strong><br />
Und wie klang die Musik? Schwer zu beschreiben. Am Anfang war es, als fege Wind durch ein aufgehängtes östliches Bambus-Glockenspiel: zufällig klimpernd, mal einzelne Töne, mal alle zusammen, mal heftig, mal zart. Nach einigem Einhören wurden dann Strukturen hörbar - Trommeln und Harfen ergänzten sich, spielten zusammen; der Gesang legte sich darüber wie ein Schleier, als ginge es, ein Geheimnis zu bewahren. Südostasiatische Tempel erschienen vor dem inneren Auge, darinnen anmutige Zeremonien, überall Pracht und Blüten, Sonne und Wärme. So mag es eine begeisterte Dame vor ihrem inneren Auge gesehen haben. &#8220;Da will ich hin&#8221;, sagte sie.<br />
[Foto: Frank Becker]<img alt="" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/9152818bc43545e4a54926cb10e26cb7" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Der Frühling ist da!</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/der-fruehling-ist-da/319/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 10:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Frühling
Der Frühling kam mit Blumen und Musik,
er fuhr ihm rauf und runter in die Knochen.
Gefühle tanzten kreuz und quer im Mosaik,
sie dachte nur: &#8220;Was soll ich kochen?&#8221;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/img00865-1.jpg" target="_blank"><img alt="IMG00865" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/img00865-1-small.jpg" width="90" height="105" /></a></p>
<p>Der Frühling</p>
<p>Der Frühling kam mit Blumen und Musik,<br />
er fuhr ihm rauf und runter in die Knochen.<br />
Gefühle tanzten kreuz und quer im Mosaik,<br />
sie dachte nur: &#8220;Was soll ich kochen?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lustig, launig, locker</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 21:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Bergisches]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Thorsten Hamer zeigte dem Berliner Salon &#8220;Ikasia&#8221; in Wermelskirchen hautnah, wie sein Leo-Theater funktioniert. Der Berliner Salon geriet ganz aus dem Häuschen.
Was für ein Theater! Dieser Ausruf passt wie die Faust aufs Auge zu Thorsten Hamer: Er kann sich damit sehen lassen. Der Schauspieler, Regisseur und Intendant des Wuppertaler Leo-Theaters war zu Gast in Monika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thorsten Hamer zeigte dem Berliner Salon &#8220;Ikasia&#8221; in Wermelskirchen hautnah, wie sein Leo-Theater funktioniert. Der Berliner Salon geriet ganz aus dem Häuschen.</strong></p>
<p>Was für ein Theater! Dieser Ausruf passt wie die Faust aufs Auge zu Thorsten Hamer: Er kann sich damit sehen lassen. Der Schauspieler, Regisseur und Intendant des Wuppertaler Leo-Theaters war zu Gast in Monika Händelers &#8220;Berliner Salon IKASIA&#8221;. Hamer erzählte aus seinem (Theater-)Leben und warf zusammen mit den knapp 30 an Kunst und Kultur interessierten Besuchern einen Blick hinter die Kulissen seines ohne Zuschüsse lebenden Leo-Theaters: von der Planung des Jahresprogramms bis zur Inszenierung, von der Freude über die gelungene Premiere bis zu den Sorgen bei Ebbe in der Kasse.</p>
<p align="center"><strong>Thorsten Hamers Baby</strong></p>
<p><a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/salonthorstenhamer1.3.2012059-1-2.jpg" target="_blank"><img alt="Salon Thorsten Hamer 1.3" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/salonthorstenhamer1.3.2012059-1-2-small.jpg" width="225" height="196" /></a>Hamer ist untrennbar mit dem Leo-Theater verbunden - es ist sein Baby. Er prägt es in allen Schattierungen. Und das tut dem Theater gut und ihm auch. Er ist ein Schelm. Kein Wunder, brilliert er doch seit einigen Jahren in seiner Paraderolle des Heinz Erhardt &#8220;Noch ´n Gedicht&#8221;. Einer der Renner des Leo-Theaters, versteht sich. Klar, dass Erhards Komödie &#8220;Willi Winzig&#8221; auch dazugehört. Zu den anderen Kassenmagneten zählen &#8220;Taxi, Taxi&#8221; und &#8220;Allein in der Sauna&#8221;. Sein Konzept &#8220;Theater zum Anfassen&#8221; demonstrierte er dem Berliner Salon in kleinen Szenen und Gedichten - häufig unvermittelt. Er mutierte mir nichts, dir nichts vom Hamer zum Erhardt und vom Erzähler zum Schauspieler. Händelers Gäste reagierten zunächst überrascht, dann fasziniert, schließlich laut lachend und am Ende mit heftigem Beifall.<br />
Ohne Zweifel: Einen solchen lustigen Abend hatte der Berliner Salon noch nicht erlebt! Durften und sollten doch auch alle mitmachen. Und die Leute ließen sich nicht lumpen. Heinz Erhardts Gedicht &#8220;Die Made&#8221; - dieses putzige Krabbeltierchen steht zusammen mit Loriots &#8220;Steinlaus&#8221; auf dem Olymp der fingierten Künstler-Kreaturen - entwickelte sich zur humoristischen Performance: Die Leute ergänzten als &#8220;Ikasia-Chor&#8221; die (richtigen) Endreime des mit der Made betitelten Gedichtes.<br />
<a href="http://www.leo-theater.de" target="_blank">http://www.leo-theater.de</a><br />
[Foto: Monika Händeler]<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/2e91ce94c9f64b7ab112b6ce400ead81" width="1" height="1" alt="" /></p>
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		<title>Alberto Menéndez Band - &#8220;Alles wird gut&#8221;</title>
		<link>http://www.textfuertext.de/index.php/alberto-menendez-band-alles-wird-gut/311/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 14:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BG</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Alberto Menéndez Band: &#8220;Everything will be allright&#8221;
Saxophon, Orgel, Klavier und Schlagzeug - mehr ist nicht nötig, um coolen Jazz zu machen. Kann sein, muss nicht sein. Keine Frage, auf diesem Album &#8220;Everything will be allright&#8221; des Saxofonisten Alberto Menéndez funktioniert es. Einer der beiden Tastenjünger - Jean-Yves Jung (Orgel) leider nur auf Track 1, Markus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Alberto Menéndez Band: &#8220;Everything will be allright&#8221;</strong></p>
<p>Saxophon, Orgel, Klavier und Schlagzeug - mehr ist nicht nötig, um coolen Jazz zu machen. Kann sein, muss nicht sein. Keine Frage, auf diesem Album &#8220;Everything will be allright&#8221; des Saxofonisten Alberto Menéndez funktioniert es. Einer der beiden Tastenjünger - Jean-Yves Jung (Orgel) leider nur auf Track 1, Markus Becker (Klavier) - bedient sie en passant, die tiefen Töne.<br />
<a href="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/cover-front.jpg" target="_blank"><img alt="Cover-Front" align="left" src="http://www.textfuertext.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/cover-front-small.jpg" width="225" height="225" /></a>Menéndez, geboren 1970 in Spanien, lebt seit seinem Studium an der Musikhochschule in Mannheim. Er verdiente sich seine Sporen in der Big Band von Peter Herbolzheimer, in der hr-Bigband (&#8221;hr&#8221; steht für &#8220;Hessischer Rundfunk&#8221;) sowie auch in verschiedenen Pop-Rock Projekten. &#8220;Everything will be allright&#8221; ist sein ureigenes Ding. Die Stücke klingen. Mal groovig, mal richtig cool, auch mal seicht-poppig, manches mit Ernst gespielt, und immer interessant. Nicht zuletzt der Verdienst des gut aufgelegten Schlagzeugers Jean-Marc Robin.</p>
<p align="center"><strong>Vorzügliches Material</strong></p>
<p>Aber wenn&#8217;s jetzt doch einen Bass, einen richtigen (Saiten-)Bass gäbe? Im direkten Vergleich käme es dann voll ans Tageslicht - das, was in den selbst komponierten Stücken wirklich steckt. Das Material ist vorzüglich. Nichts für eine wild und wüst drauflos gespielte Improvisationsorgie; gleichwohl finden weich gespülte Schmuselinien keinen festen Boden. Die Musiker spielen unaufgeregt, lassen es laufen, aber nicht weg-laufen. Schönes Beispiel: &#8220;Postcard&#8221;. Das Stück kündet von vielen musikalischen Gefilden. Das Zuhören fällt so leicht wie das Betrachten einer Urlaubspostkarte. Alles drin, alles drauf, ohne sich in nervende Details zu verlieren. Und so, wie einem ein bunter Kartengruß selten dazu verleitet, spontan die Koffer zu packen und abzudüsen, bleibt auch hier der Genießer sitzen. Vielleicht entkorkt er eine neue Flasche Rotwein, aber torkelnd durch die Wohnung brüllen? Das passiert nicht. Warum? &#8220;Everything will be allright&#8221; - alles wird gut.</p>
<p>Alberto Menendez - Tenor &amp; Sopransaxofon<br />
Jean-Yves Jung - Orgel<br />
Markus Becker - Klavier &amp; Mac Book Pro<br />
Jean-Marc Robin - Schlagzeug</p>
<p>1 Open Al 4:23<br />
2 Far from Bilbao 6:53<br />
3 The Seeker 5:46<br />
4 Postcard 5:38<br />
5 Hey Baby What Time Is It 6:36<br />
6 Freedom for Al 3:11<br />
7 Everything Will Be Alright 6:03<br />
8 Urban Groove 7:13<br />
9 Far from Bilbao (Alternate Take) 6:34</p>
<p>Gesamtlänge 52:17<br />
Cover-Design: Der Gestalter<br />
Label: <a href="http://www.rodensteinrecords.de" target="_blank">www.rodensteinrecords.de</a><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/fa38fcb5a7f94a48bf03b15025accdef" width="1" height="1" alt="" /></p>
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