am 27. September 2007
in Musik.
Für alle diejenigen, die angesichts meiner Rezensionen brüllen: “Erssma Selbermachen”, hier ein Gitarren-Stück von mir: “Far Beyond”.
Selbst geschrieben, alle Instrumente selbst gespielt.
Bass, Keyboard und Schlagzeug beruhen auf dem Grundgerüst einer uralten Band-In-The-Box Version.
Die akustische Gitarre zu Anfang ist eine Ovation, direkt via Mikrofon aufgenommen. Den E-Part übernimmt meine ‘Gibson 54er Les Paul Black Beauty Ebony Reissue’.

Siehe Bild. Ein Sahneteil, wie man hören kann. In ihr werkelt ein Tonabnehmer ‘480 Alnico V single coil’ an der Hals-Position. Als Treble Pickup nimmt ein ‘P-90 single coil’ die Saitenschwingungen auf.
Download (mp3, 5:40 Min., 5 MB):Far Beyond
Anne kämpft um ihr Leben. Und um das ihres Kindes. Doch wo ist Jan?
Hörst und downloadest du hier (mp3, 6,39 MB, 14 Min.): ergo sum - Der Roman - Folge 4
am 25. September 2007
in Musik.
Die Queen Kings spielten im Bürgezentrum auf. Der Gig wurde zur musikalischen Orgie für alle Hardcore-Fans der Mannen um Freddy Mercury. Hier mein Artikel dazu in der Bergischen Morgenpost vom 24. September 2007:
Eselsmilch und Menschenblut
“Das können doch nur die Leute so schön hier in Wermelskirchen”: Dieses Lob ließ sich der Pulk vor der Bühne des Bürgerzentrums nicht zweimal sagen. Sie sangen aus vollster Kehle den Hit der Queen “Somebody to Love”, und Sänger Mirko Bäumer konnte sich eine kleine Pause gönnen, die eigentlich gar nicht nötig war. The Queen Kings spielten erst den dritten Song, da ist die Band noch frisch, Stimmbänder und Saiten schwingen wie neu aufgezogene Bogensehnen, die Finger flitzen quirlig über Tasten und Bünde wie aufgescheuchte Wiesel, Trommelstöcke bearbeiten Fell und Metall mit Elan und Kraft eines japanischen Schwertschmiedes.
Und trotzdem: Bäumer zog sich bereits sein Jäckchen aus und präsentierte sich wie weiland Freddy Mercury ganz in Weiß im Unterhemd und Jeans. Nun ja, das Hemdchen flatterte recht locker um die Hüfte und schien geschickt hier und da ein Röllchen zu verbergen, aber sonst: Wären die Haare schwarz und blitzten die Zähne im Vorbiss, so mancher dächte, Freddy Mercury sei wieder auferstanden.
In Stimme und Gestik vom Original nicht zu unterscheiden, stelzte der Sänger über die Bühne und schmetterte seinem Volk die Queen-Songs entgegen, die es hören wollte. Früher nannte die Band sich “MayQueen”, jetzt “QueenKings”. Mit dem neuen Namen hängte sich auch ein anderer Gitarrist die “Brian-May Red Special Signature-Gitarre” um. Frank Rohles dudelte bereits für das Kölner Queen-Musical “We Will Rock You” und hatte das Original Ton für Ton drauf. Damit bekommt Mirko Bäumer einen ernst zu nehmenden Konkurrenten auf der Bühne. Rohles stahl dem Sänger die Show mit imposanten Gitarren-Posen und einem Sound, der so sahnig und cremig, so rotzig und schneidend die Gehörgänge streichelte wie eine Mixtur aus Essenz geschwängerter Eselsmilch und sämigen Menschenblut, die den Erzählungen nach den Göttinnen antiker Naturvölker zur streichelweichen Haut und erotischer Laszivität verhalf.
Insbesondere schlug er sich in bester Gitarrero-Manier der 70er als Zugabe ein Dudel-Solo vom Griffbrett, dass die Fetzen flogen. Jimmy Page ließ grüßen. Ob dies allerdings das an Songs gewohnte Publikum so richtig nachvollziehen konnte, sei dahingestellt. Warteten doch die rund 600 Personen am Schluss nur auf Eines: “We will Rock You” und “We are the Champions”.
Natürlich bediente die Band ihre Fans reichlich, wenngleich dem einleitenden “Rock You”-Schlagzeugsolo des Drummers Jochen Fink in der Mitte ein wenig die Puste ausging. Schade übrigens, dass die grandiose Background-Sängerin Susann de Bollier so wenig zum Zuge kam. Bei der geballten Macho-Power auf der Bühne hat sie es naturgemäß schwer. Vielleicht sollte sie es mal den antiken Göttinnen nachmachen.
Alles log(ist)isch. Auch im Bergischen. Damit das Frühstücksei immer frisch ist. Hier meine Einschätzung im Magazin “Bergische Wirtschaft” 9 / 2007 der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid (PDF, 700 KB): Alles log(ist)isch
Der unheilvolle Gang nimmt seinen Lauf. Zunächst wird’s gefährlich für Anne. Sie ist plötzlich allein. Und Jan?
Hörst und downloadest (mp3, 6 MB, 12:57 Min.) du hier: ergo sum - Der Roman - Folge 3
“Na endlich! Aufgrund eines technischen Problems bei meinem Podcast-Hoster (kann ich trotz allem nur empfehlen!) gibt es jetzt die 2. Folge des Romans ergo sum mit einer kleiner Verzögerung. Dafür ist sie auch kürzer!
Und die nächste Folge ist bereits in Produktion. Worum geht’s diesmal? Anhören! Doch so viel sei verraten: Die Probleme für Jan Friedmann fangen erst an!”
Download hier (mp3, 5,4 MB, 11:48 Min.):
ergo sum - Der Roman - Folge 2
Die neue Kategorie ‘Schreibe’ soll Texte und Tipps für das fiktionale Schreiben enthalten. Den Anfang macht mein Kurzkrimi ‘Der Geldwurm’. Er wurde für den Deutschen Kurzkrimi-Preis 2005 nominiert.Hier steht er zum Download bereit:
www.tatorteifel.de/cms/pdf_dateien/der_geldwurm.pdf