Archive for the 'Allgemein' Category

Die Wahrheit muss raus!

Axel Pätz - Die Ganze Wahrheit

Wie viel Wahrheit ist zu ertragen? Axel Pätz, der norddeutsche “Tastenkabarettist” (Pätz), teilt das Wissen um die Wahrheit auf: Wahrheit light, classic oder premium. Das Publikum in der Katt qualifizierte sich durch den Zuruf richtiger Antonyme auf Adjektive wie “hoch” und “weit” für die ungeteilte brutale Premium-Wahrheit. Wobei anzumerken ist: Pätz scheint sie zu kennen, die ganze ungeschminkte Wahrheit. Ein Alles-Wisser? Oder vielleicht aucapz dgw fotokgz1-kleinh nur ein Besser-Wisser?
Das spielte in seinem Programm “Die Ganze Wahrheit” freilich nur eine untergeordnete Bedeutung. Um alles zu (er)klären reicht eh die Zeit nicht. Also beschränkt er sich - auf unser alltägliches (Er)Leben. Er spricht und singt und grinst und mimt und erläutert erbarmungslos hintergründige Weisheiten über Geburtstrauma, Alters-Demenz, Ikea-Shopping, Bio-Läden, Krabben-Brötchen, familiäre Kommunikation in Google-Zeiten, zivilen Ungehorsam und die Etikette des Umarmens. Sein Credo: “Die Wahrheit muss raus!” Und wenn diese Wahrheiten jemand verinnerlicht hat und trotzdem noch am Leben ist, dann ist er ein Held. Das Publikum wurde so zum kollektiven Helden. Ein Held zu sein - das ist natürlich ein schönes Gefühl. Es macht das Leben ein wenig leichter angesichts der Verhältnisse, in denen wir unser Dasein fristen.

Rabenschwarzer Humor

Pätz läutete das Zeitalter der “Hypo-Real-Ästheten” und der selbst ernannten Bestatter ein, die die eigenen Säuglinge in der Tiefkühltruhe entsorgen. Alles grandios verpackt. Im Schuhplattler-Lied “Baby on the Rocks” bekommt der Ausdruck “Konserv(e)-atorium” eine ganz andere Bedeutung. Es erinnerte in Text und erbarmungsloser Komik an Georg Kreislers Klassiker “Geh mer Tauben vergiften im Park”. Dadurch, dass Pätz die Wahrheiten über die heldischen Zeitgenossen in der Kreditanstalt und vor der Kühltruhe unter ein Thema stellte, hielt er allen den satirischen Spiegel vor: Von wegen, schuld seien immer nur die anderen. In der weiten Bandbreite zwischen abgesahntem Gewinn und fassungslosem Grauen konnte sich jeder irgendwo wiederfinden. Mit Pätz’ rabenschwarzem Humor fiel es allerdings leichter.
Der Kabarettist empfahl Hundekot als “Neurodermitis-Prophylaxe”, banalisierte seine “tüdelige” Mutter zum Gespött der Leute und riet: “Bringen Sie doch mal einfach jemand um!” Angesichts derlei Weisheiten mischte sich zum Lachen schon mal ein Würgen in der Kehle - solche Helden wollen wir natürlich nicht sein. Zum trotzigen Trost möbelte er anschließend sein Publikum in der stürmisch geforderten Zugabe wieder auf: “Morgen gründen wir ‘ne Bank.” Das Publikum freute sich diebisch darüber - und lief blindlings in die Pätz-Falle. So viel besser wie die anderen sind wir vermutlich gar nicht: Und das ist Pätz’ “Ganze Wahrheit”.
Foto: Thomas Häntzschel, Rostock
Auftritt: Wermelskirchen, Kattwinkelsche Fabrik, Freitag, 13. Januar
www.axelpaetz.de

Neuartiges Servicebuch für die Wirtschaft präsentiert das Bergische Städtedreieck

Welche Highlights hat die Wirtschaftsregion Wuppertal-Solingen-Remscheid zu bieten?

Ein neuartiges “Servicebuch für die Wirtschaft” gibt Auskunft. Es liefert auf 200 Seiten detaillierte Informationen über die wirtschaftlichen, kulturellen und landschaftlichen Attrbergisches stadtdreieck grossaktionen des Bergischen Städtedreiecks.

Mit umfangreichen Infos und Kontaktdaten - Adressen, Telefonnummern und Websites - wichtiger Ansprechpartner und Institutionen bietet dieses Servicebuch ein wichtiges Nachschlagewerk für die Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen, für die Suche nach einem neuen Unternehmens-Standort sowie nach einem geeigneten, attraktiven Arbeitsplatz.

Aber auch gestandene Bergische und “Dahergelopene” dürften viele Tipps schätzen und neue Gesichtspunkte und Perspektiven gewahr werden.

Das Buch ist entstanden unter der Federführung des Verlages Kommunikation & Wirtschaft; Projektpartner ist die Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid.

Der Verlag schreibt: “Die informativen Texte stammen allesamt aus der Feder der drei erfahrenen und kompetenten Journalisten Stefanie Bona, Bernd Geisler und Valeska von Dolega, die selbst in der Region leben. In mehr als 20 Einzelbeiträgen liefern sie einen kompakten Überblick über die Stärken und wirtschaftlichen Potenziale des Bergischen Städtedreiecks, informieren über seine kulturelle Vielfalt und veranschaulichen auf charmante Art und Weise, was das Bergische Städtedreieck und die hier lebenden Menschen so besonders macht.”

Das Servicebuch ist zweisprachig (deutsch/englisch) gehalten und verfügt über umfangreiche Illustrationen.

Buchbestellung bei:

Verlag Kommunikation & Wirtschaft GmbH
Verlagsbereich Regionalmedien
Baumschulenweg 28
26127 Oldenburg
Fon: 0441 9353-138
info@kuw.de

Bergisches Gitarrenfestival 2012 - von Bach bis BeatBox

Das Bergische Gitarrenfestival in der Akademie Remscheid verbindet musikalische Welten. Klassik, Neue Musik, Pop und Rock sowie Jazz bauen Brücken zueinander bei Musikern und Zuhörern.

Rund 30 Gitarren erklangen zum Abschluss des Bergischen Gitarrenfestivals. Da zupfte die ganz junge Gitarristin neben dem alten Dozentenhasen und der klassische Saitenzupfer zusammen mit dem rockigen Saitenquäler die Ensemble-Version eines amerikanischen Traditionals. Vorne dirigierte der musikalische Leiter des Festivals, PICT6433-kleinProfessor Dieter Kreidler. Er hatte wie immer alles im lockeren Griff und lieferte mit seinem Ensemble traditionell DEN emotionalen Höhepunkt dieser Seminarwoche.

Kreative Atmosphäre

Musik verbindet. Diese Sprache versteht jeder. Sie bildet das Fundament der äußerst kreativen Atmosphäre, die zwischen Teilnehmer und (Gast-)Dozenten herrscht. Berührungsangst? Nicht vorhanden. Der progressive Jazzer widmet sich dem blutigen Anfänger mit der gleichen Intensität wie der Musikprofessor seinem Meisterschüler. Nur so sind die Höchstleistungen zu erklären, wie sie während der einzelnen Konzerte geboten wurden. Bereits die Talentshow mit sechs jungen Preisträgern renommierter Wettbewerbe zeigte sowohl im Klassik- als auch im Jazz- und Rock-Bereich bemerkenswert und über alle Maßen vielversprechend, was wir in Zukunft vom Gitarrenspiel erwarten können.

Sensationelle Guitar Night

Keine Frage, dass die Dozenten in der Guitar Night “Sensationelles” (Professor Alfred Eickholt) lieferten. Professor Gerhard Reichenbach, das Remscheider Ensemble Saitenwind, der Konzertgitarrist Goran Krivokapic sowie das Duo Sabine Kühlich (Gesang, Saxofon) und “Mr.Groove” Adam Rafferty (Gitarre) boten für Sinn und Seele gleichermaßen grandiose kreative und virtuose Kost. Bach wurde bei Reichenbach zur sinnlichen Erfahrung, Saitenwind lieferte anschließend die coolen intellektuellen Schauer, Krivokapic entfachte mit Werthmüllers “Variationen” heimliche Atemlosigkeit, und Kühlich und Rafferty rissen die Leute mit Jazz-Gesang, Saxofon und One-Man-Band-Show inklusive BeatBoxen buchstäblich von den Stühlen.

Im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei.

Alle Jahre wieder

An den Weihnachtsmann

von Bernd Geisler

Geschafft hat Hausfrau alle Kaufhaustage. Es brennt
die Kerze jetzt zu viert. Es war Advent.
Doch jetzt kommt höchste Festtagswonne,
der Mond scheint hoch, und nicht die Sonne,
Knecht Ruprecht schultert seine Rute,
er steigt aufs Rentier, nicht auf Stute,
und coca-cola-rot erscheint der Weihnachtsmann,
tut allen Kindern etwas an.

Natürlich nicht auf sexuelle Weise,
sondern lieb und brav und mit viel Güte,
er schultert seinen Sack zur Schenkungsreise,
hat viele Sachen in der Tüte,
doch meistens ärgern alle Kinder sich,
fluchen, schrei’n und gotteslästerlich
beschimpfen sie den braven Mann
“Was hast du uns nur angetan?”

Wir wollten Fotohandys, Ballerspiele,
Piercingketten, Kondome für die Minne,
Computer, Kohle auf die Kralle, viele
trendy Sachen, ‘Herr der Ringe’,
Elektroroller, Markenstoffe vom Designer,
mindestens vier Kästen Pichelsteiner.
Doch meistens finden wir als Gaben,
was Eltern nützlich finden und sich denken:
“Das sollten unsre Kleinen haben,
das musst du ihnen schenken!”

Daraus folgt es messerscharf,
dass, - Weihnachtsmann, du glaubst es nicht! -
was nicht sein kann, das nicht sein darf,
dich gibt es nicht: Du lügst, du Bösewicht!
Es wär’ das Richt’ge hier auf Erden,
anstatt die Kinder wahllos zu beschenken,
Krieg und Unrecht loszuwerden
und des Nächsten zu gedenken.

Geschichten schreiben: locker, leicht, leger

Geschichten schreiben - ein ganzes Wochenende!

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Der Schreib-Workshop in Varel an der Nordsee ist zum zweiten Mal geplant vom Freitag, 21. Oktober, bis Sonntag, 23. Oktober.

 

 

 

 

Weitere Infos und Anmeldung hier:
www.lebenssinne.de/veranstaltungen/kreatives/probe/

Workshop “Nordseeferiengeschichten schreiben” an der Nordsee

Am Wochenende Freitag, 29. Juli, bis Sonntag, 31. Juli, leite ich den Schreibworkshop “Nordseeferiengeschichten schreiben” im LebensSinne-Zentrum Varel.

Worum geht’s dabei? Die Teilnehmer sollen Geschichten schreiben, die ihnen gefallen:
von Krimi- bis Kurz-Geschichte, von launig über lustig bis leger, von tief- über trüb-sinnig bis traurig.

Der Workshop behandelt Ideenfindung, Figurenentwicklung, Dramaturgie, Erzählperspektive, Stil und Schönheit, Form und Inhalt.

Ein Wochenende für Schreib-Lustige und Schreib-Süchtige, für Anfänger und Profis - für alle, denen Schreiben Spaß macht.

Der Clou: Jeder Teilnehmer geht mit einem Leitfaden nach Hause, mit dessen Hilfe er beinahe wie von selbst ein Figuren- und Handlungs-Gerüst erstellen kann.

Mehr Infos unter www.lebenssinne.de/veranstaltungen/kreatives/probe/

Termin:
Freitag, 29.07.2011, 14:00 - 20:00 Uhr
Sonnabend, 31.07.2011, 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 20:00 Uhr
Sonntag, 31.07.2011, 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
insgesamt 20 Stunden

Mindestens 7, maximal 10 Teilnehmer

Kosten:
175,00 € inkl. Mwst. ohne Übernachtung
280,00 € inkl. Mwst. inkl. 2 Übernachtungen/Halbpension im guten Mittelklassehotel
380,00 € inkl. Mwst. inkl. 2 Übernachtungen/Halbpension im ****Hotel

Anmeldung
unter Tel. 04454 969986 oder über Internet www.lebenssinne.de/kontakt/

Gardez! Verlag veröffentlicht Krimi-Anthologie “Mordsjahr”

Grausig geht’s zu in Lüttringhausen: Eine Leiche im Bandwirkerbrunnen am Rathaus. Zugerichtet wie bei einem Ritualmord - Hände abgehackt, Ohren und Zunge abgeschnitten, Augen ausgestochen.

Der Tote ist ein Italiener, die Art des Todes deutet tatsächlich hin auf einen Ritualmord in Mafia-Kreisen: Hände, die Geld angenommen haben; Ohren, die hörten, was sie nicht hören durften; Zunge, die Geheimes verriet; Augen, die Unerlaubtes sahen. Wer sind die Täter? Bleibt es bei einer Leiche in Lüttringhausen? Wird der Fall gelöst werden? Und vor allen Dingen: Kehrt danach im Bergischen wieder Ruhe ein?Mordsjahr Von wegen. Dieser Mord geschah im Juni; der erste Tote wurde bereits im Januar gefunden. Und das letzte Opfer wird im Dezember das Zeitliche segnen.

2010 wird also ein düsteres Jahr im Bergischen. Wenn es denn nach den 12 Erzählern der Anthologie “Mordsjahr” geht. 12 Autoren liefern 12 düstere Geschichten an 12 Orten im Bergischen Land. Für jeden Monat im Jahr eine Geschichte an einem anderen Ort. Der Krimi-Fan kann sich so von den Autoren allmonatlich in die richtige jahreszeitliche Stimmung bringen lassen.

Mit von der Autoren-Partie in der Anthologie sind Felix Lothar alias Michael Itschert, Inhaber des Gardez!-Verlages. Ferner Andreas Schmidt (”Pinguinmord”), Harry Luck (”Der Isarbulle”) und ich! Meine Geschichte “Schaltjahr” deckt den Monat Februar ab. Acht weitere Spezialisten für Krimi, Krise und Krawall entführen die Leser in die spannendsten Ecken unserer Region. “Ziehen Sie die Decke ein bisschen höher”, sagt Itschert, “machen Sie es sich gemütlich und tauchen Sie ein in das ‚Mordsjahr’!”.

Nicht nur der Herbst sorgt für Tristesse…

Es regnet an der Bever

 

 

 

 

 

 

Regen an der Bever

Fritz Eckenga trat im Rotationstheater auf

Freibad-Essen

Kein Rettungsreim

Ach, wie schön wär’s, könnt ich’s auch,
locker-flockig Reime bauen,
so spontan ganz aus dem Bauch,
frisch und frei und draufgehauen!
Eckenga! Zeig mir, wie man’s macht,
ohne viel zu denken.
Doch mir versagt sich Dichterpracht,
ich glaub, ich kann’s mir schenken!

Jede Pause hat auch ihren Sinn

Nach einer Atempause und anschließender herrlicher Zeit auf Sylt, an der Ostsee und in Edam geht’s jetzt bald wieder weiter.

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Foto: Sonnenaufgang vor dem Krankenhaus Wermelskirchen

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Fotos von Sylt

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Fotos von Zingst, Ostsee

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Fotos von Holland