Kunst im Garten: Mehr als die Summe seiner Teile

Das Projekt „Kunst im Garten“ des Wermelskirchener Ehepaars Monika und Hans Walter Händeler entwickelt sich zu einer Abenteuer-Reise in ihren heimischen Kunst-Kontinent „Garten“.

Vernissage KiG 13 009-kleinVernissage KiG 13 082-kleinMonika und Hans Walter Händeler machen nicht nur durch die Erfolgsstory ihres Berliner Salons IKASIA von sich reden. Jetzt ergriffen sie die Initiative zu „Kunst im Garten“ (KiG). Sie luden Freunde, Bekannte, Nachbarn und FamilienmitgliederVernissage KiG 13 016-klein ein, sich an einem synergetischen Kunstprojekt zu beteiligen. Jede(r), der wollte, bekam ein Kupferblech, das er nach eigenem Gusto bearbeiten konnte. Die bearbeiteten Kupferbleche montierten die Händelers auf vier Holz-Stelen und ordneten sie in ihrem Garten räumlich zueinander an. Jede Stele zeigt zwölf Bleche.

Mehrdimensionales Gesamtbild

Und Bernd Geisler-Wo nichts ist herrscht Ordnungsiehe da: Frei nach Aristoteles zeigt sich ein Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Einzelelemente plus Stelen plus umstellter Raum plus räumliche Anordnung im Gesamtraum des Gartens liefern ein Komplettbild – dreidimensional und vielschichtig.
Und das ist noch nicht alles. Bewegt sich der Betrachter zwischen den Stelen, füllt er den Raum zusätzlich. Durch Blicke, Gesten und Bewegungen werden neue Beziehungen zwischen den Kupferblechen erzeugt, die nur einen flüchtigen Moment lang bestehen können.

Damit wird KiG zu einem Lehrstück über Synergien – erst der Betrachter bringt das Kunstwerk zum Leben, wenn auch nur flüchtig. Nunmehr steht der Mensch im Mittelpunkt. Er bekommt Verantwortung. Es entsteht eine neue künstlerische Identität mit eigener Aussage.
Später werden sicherlich noch das eine und das andere Krabbeltierchen an KiG teilhaben, und auch die Naturkräfte werden sich einmischen.
[Fotos: Händeler]

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1 Kommentar


  1. Stimmt!
    Genau so, lieber Bernd!
    Freut uns, dass Du unserem gemeinsamen Kunstprojekt die passenden Worte gegeben hast.

    Wir sehen uns! 🙂

    Hans Walter und Monika

    Antworten

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